Michael Müller, Thorsten Karge und Moderator Christian Walther

Die ersten Monate der neuen Berliner Landesregierung und das 100 Tage des Rot-Rot-Grünen Senats waren Thema der Veranstaltung, zu der am 23. Februar gut 80 Gäste in das Restaurant Maestral gekommen sind. Die Diskussion, kompetent geleitet vom Journalisten Christian Walther, war dann eine Tour durch ein weites Feld von landes- und bundespolitischen Themen. Vom aktuellen Stand beim Flughafen BER, über das Nachnutzungskonzept des Flughafen Tegel und dem Weiterbau der U8 bis ins Märkische Zentrum, bis zur aktuellen Euphorie in der SPD über Kanzlerkandidaten Martin Schulz und die steigenden Umfragewerte der SPD reichten die Themen.

Gut gelaunt beantwortete der Regierende Bürgermeister, der auf Einladung von mir und vier SPD-Abteilungen nach Reinickendorf gekommen war, auch ganz konkrete Fragen, zum Beispiel zur Zukunft der öffentlichen Toiletten in Berlin, und zeigte sich auch in Detailfragen gut informiert. Offen gestand Michael Müller ein, dass er sich einen besseren Start für die Rot-Rot-Grüne Regierung gewünscht hätte, erinnerte aber auch daran, dass auch frühere Koalitionen mit Startschwierigkeiten zu kämpfen gehabt hätten, um dann noch sehr erfolgreich Politik für die Stadt zu machen.

Michael Müller betonte die Notwendigkeit solide Politik für die Menschen zu machen und die Herausforderungen und Probleme der Stadt mit Vernunft und Augenmaß anzugehen. Gleichzeitig betonte er, dass es falsch sein, Berlin schlecht zu reden. Bei allen Probleme, die es auch gäbe, sei Berlin eine attraktive Stadt, die inzwischen auch wirtschaftlich gut da steht.#

Freundliche Worte findet Michael Müller auch über seinen Gesprächspartner Thorsten Karge: „Ich habe Thorsten Karge nicht nur als engagierten Abgeordneten und kompetenten Innen- und Wirtschaftsexperten kennengelernt, sondern vor allem als einen besonnenen Sozialdemokraten, der seine politische Arbeit immer an der Sache orientiert und immer nach ausgleichenden Lösungen sucht. Sein Engagement und seine Sichtweisen, die er in die politischen Diskussionen einbringt, sind eine wichtige Bereicherung für die SPD.“ 

Gutes Regieren – Michael Müller zu Gast in Reinickendorf

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